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Hundegesundheit

CBD-Öl für Hunde – Anwendung und Nutzen

Bei uns Zweibeinern ist CBD-Öl ein regelrechtes Trendprodukt. Es soll gegen Stress, Schlafstörungen und Ängste helfen. Inzwischen hat der Trend auch die Vierbeiner erreicht und immer mehr Hundehalter verabreichen ihren haarigen Freunden CBD – zum Beispiel in Form von Hanföl für Hunde.

Doch wie bei jedem Trend, finden sich eine Flut von Informationen im Internet und es ist schwierig abzuschätzen, welche richtig sind und wie groß damit der tatsächliche Nutzen eines Produkts ist. Da jeder Hundehalter nur das Beste für seinen vierbeinigen Freund will, stellt sich damit auch in Hinblick auf CBD die Fragen: Was muss ich über CBD-Öl für Hunde wissen?

CBD-Öl – Was ist das eigentlich?

Für alle, an denen der Trend bisher unbemerkt vorübergegangen ist: CBD – oder auch Cannabidiol – ist ein Stoff, der in Cannabis oder Hanf vorkommt. Da das Cannabidiol in der Regel aus Nutzhanf extrahiert wird, enthält es in der freiverkäuflichen Form kein oder nur sehr wenig 9-Tetrahydrocannabinol (THC). Damit hat das CBD-Öl keine berauschende Wirkung. Es ist nicht psychoaktiv.

So wirkt CBD bei Hunden

Cannabinoide interagieren mit den Endocannabinoid-Rezeptoren im zentralen und peripheren Nervensystem. Das Endocannabinoid-System beim Menschen beeinflusst Gehirn, Haut, Herz, Augen und Magen – und nicht zuletzt unsere Stimmung. In ähnlicher Weise wie bei uns Menschen wirkt das Endocannabinoid-System bei Hunden auf den gesamten Körper.

Übrigens: Unser Körper – und der unserer Vierbeiner – stellt auch selbst Cannabinoide her.

Große Studien rund um die Wirkung von CBD auf Hunde sind noch immer Mangelware. Allerdings haben aktuelle kleinere Studien gezeigt, dass CBD für Hunde durchaus vorteilhaft ist. Auch die Erfahrungswerte zahlreicher Hundehalter deuten auf die positiven Wirkungen des Cannabidiols auf Hunde hin. Es lindert bei den Vierbeinern Angstzustände, Krampfanfälle, Schmerzen und Entzündungen und kann Hauterkrankungen verbessern.

Vermutlich ist die Bandbreite der Wirkungen des CBDs auf Hunde sogar noch größer. Bei Menschen hat sich gezeigt, dass CBD depressive Verstimmungen, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit und mehr entgegenwirken kann. Da CBD bei Menschen und Hunden auf ähnliche Weise zu wirken scheint, versuchen Wissenschaftler nun herauszufinden, ob Hunde von CBD wie der Mensch auf die erwähnten Arten profitieren können.

Vorteile von CBD-Öl für Hunde im Überblick – CBD vermindert:

  • Ängste
  • Krampfanfälle
  • Schmerzen und Entzündungen
  • Hautkrankheiten

Das richtige Öl wählen

Wenn es darum geht, der geliebten Fellnase CBD zu verabreichen, sollten ein paar Dinge über die Auswahl qualitativ hochwertiger CBD-Produkte beachtet werden.

Ein hochwertiges Produkt sollte in jedem Fall verwendet werden, denn die Auswahl auf dem Markt ist riesig. Aber nicht alle Hersteller achten gleichermaßen auf die Qualität und Bioverfügbarkeit der Produkte.

Im Idealfall sollte das CBD-Produkt der Wahl nachweisbar getestet sein. Es ist darüber hinaus eine gute Idee, Online-Bewertungen zu lesen, um herauszufinden, ob ein Hersteller hält, was er verspricht.

Zudem sollte ein sogenanntes Vollspektrum-Öl bevorzugt werden. Ein Vollspektrum-Öl hat gegenüber einem Isolat den Vorteil, dass es Spuren anderer nützlicher Cannabinoide enthält.

Die Inhaltsstoffe können sich in ihrer positiven Wirkung gegenseitig verstärken. Man spricht hier vom sogenannten Entourage-Effekt. Das Produkt sollte darüber hinaus Bioqualität aufweisen. Ist das Öl der Wahl nicht biologisch, sollte es wenigstens frei sein von Pestiziden, Fungiziden oder Lösungsmitteln.

Eine höhere Reinheit und eine bessere Qualität sind in der Regel auch mit einem höheren Preis verbunden. Doch dieser lohnt sich für alle, die giftige Substanzen im Öl wie Schwermetalle oder Herbizide vermeiden wollen.

Übrigens: Ein CBD-Öl und ein Hanföl sind nicht genau dasselbe. Wenn auf einem Produkt steht, dass es sich um Hanföl handelt, aber kein CBD erwähnt wird, kommt der Hund nicht in den Genuss aller Vorteile von CBD. Auf der Verpackung sollte genau angegeben sein, wie viel Milligramm CBD in der Flasche enthalten sind. Je nachdem, wie viel CBD in der Flasche enthalten ist, wird der Preis höher sein.

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Auf dem Markt finden sich zahlreiche CBD-Produkte für Hunde. Da heißt es, die wichtigsten Qualitätsmerkmale zu kennen.

Ist CBD-Öl für Hunde sicher?

Die kurze Antwort lautet: Ja. Studien haben gezeigt, dass CBD für Hunde sicher ist. Die einzigen bisher festgestellten Nebenwirkungen sind ein trockener Mund Schläfrigkeit und ein niedrigerer Blutdruck. Die Fellnase könnte also ein wenig müder sein als üblich.

Und wie bereits erwähnt hat ein CBD-Öl im Unterschied zu Cannabis auch keine berauschende Wirkung. 

Und: CBD-Öl, das aus Hanf gewonnen wird, ist so gut wie überall legal. CBD kommt sowohl in Hanf als auch in Cannabis vor. Und während Cannabis nicht überall legal ist, gilt dies nicht für Hanf.

Die richtige Dosierung von CBD-Öl für Hunde

Es ist wichtig, sicherzustellen, die richtige Dosierung von CBD-Öl für den Hund zu wählen. Die meisten CBD-Öl-Händler haben eine Dosierungstabelle auf ihrer Website oder in der Packungsbeilage des Öls. Im Zweifelsfall sollte man sich genau an diese Tabelle halten oder einen ganzheitlich orientierten Tierarzt um Rat fragen.

Allgemein gilt bezüglich der Dosierung von CBD-Öl für Hunde: Man sollte mit einer geringen Dosis beginnen und diese bei Bedarf schrittweise erhöhen. Wird ein positiver Effekt bemerkbar, ist die richtige Dosierung gefunden. Zeigt sich mit der für das Produkt angegebenen Höchstdosis noch keine Wirkung, dass ist das Gespräch mit dem Tierarzt zu suchen, um zu besprechen, wie weiter verfahren werden sollte.

Es gilt zu beachten, dass die CBD-Menge pro Tropfen nicht zuletzt von der CBD-Konzentration in der Flüssigkeit abhängt. Diese Menge ist von Marke zu Marke und von Produkt zu Produkt unterschiedlich.

Nehmen wir an, eine 30-ml-Flasche Öl enthält 1.500 Milligramm CBD. Ein Milliliter Öl enthält dann 50 Milligramm CBD, denn 1.500 geteilt durch 30 ergibt 50.

Wer nun also seinem Hund gegen seine Ängstlichkeit 25 mg CBD verabreichen möchte, verwendet einen halben Milliliter der Tinktur.

Fazit

Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Doch es gibt Studien und Erfahrungswerte, die deutlich darauf hinweisen, dass CBD den Vierbeinern bei verschiedenen Beschwerden wie Ängstlichkeit und Entzündungen von Nutzen sein kann. Allerdings kommt es für eine gute Wirkung nicht zuletzt auf eine passende Dosierung des CBD-Öls und auf die Qualität des Produkts an.

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